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Evangelische Kirchengemeinde
Wusterhausen (Dosse)


Letzte Aktualisierung dieser Seite: 06.06.2015
Die Stadt

Hier erhalten Sie Informationen über die Stadt Wusterhausen (Dosse).


Die Geschichte der Stadt Wusterhausen (Dosse)

Stadtwappen von Wusterhausen
Stadtwappen von Wusterhausen

Wusterhausen blickt auf eine mehr als 775jährige Geschichte zurück. 1232 wurde die Stadt erstmals urkundlich erwähnt. Nach einer kurzen Blütezeit, in der Wusterhausen durch das Salzhandelsmonopol wohlhabend wurde, ging es mit der Entwicklung der Stadt zurück. Die Blütezeit dauerte etwa von der Mitte des 15. bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts. Ausdruck des Reichtums der Bürger in dieser Zeit war die gotische Erweiterung der Stadtkirche St. Peter und Paul. 1541 wurde in Wusterhausen die Reformation eingeführt. Die Stadt entwickelte sich zum Mittelpunkt des Kirchenkreises Wusterhausen, der bis 1967 bestand. Verwaltungsmäßig zur Grafschaft Ruppin, bis 1952 zum Kreis Ruppin gehörend, war Wusterhausen bis 1952 auch Sitz eines Amtsgerichtes.

Markt mit Rathaus und Kirche
Markt mit Rathaus und Kirche

Nach der Aufhebung des Salzhandelsmonopols im Jahre 1560 wurde Wusterhausen eine Ackerbürgerstadt. Im Handwerk dominierte die Tuchmacher- und Schuhmacherzunft. Letztere steigerte sich bis zum Ende des 19. Jahrhunderts bis auf die Zahl von 99 selbständigen Schuhmachern, was Wusterhausen den scherzhaften Namen "Schusterhausen" eintrug. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts erhielt Wusterhausen Anschluss an die Bahnlinie Neustadt/Dosse - Pritzwalk, nachdem die Stadtväter es vierzig Jahre vorher abgelehnt hatten, der Linienführung der Berlin-Hamburger Eisenbahn über Wusterhausen zuzustimmen. Damals hätte Wusterhausen die Chance gehabt, den großen Bahnhof zu bekommen, den dann Neustadt/Dosse erhielt. Die Entwicklung Wusterhausens stagnierte fortan. Wusterhausen blieb ein unbedeutendes märkisches Landstädtchen. Doch die landschaftlich schöne Umgebung lockte schon vor dem zweiten Weltkrieg zahlreiche Urlauber in die Stadt.

Blick auf die Dosse
Blick auf die Dosse

Verwaltungsmäßig gehörte Wusterhausen von 1952 bis 1992 zum Kreis Kyritz, seitdem zum Kreis Ostprignitz-Ruppin. Als Sitz der Verwaltung der Gemeinde Wusterhausen, die eine Fläche von 201,7 km2 umfasst und in der 6.600 Menschen wohnen, ist Wusterhausen Mittelpunkt von 21 Ortsteilen und der Stadt Wusterhausen. Wie viele Kommunen hat es auch Wusterhausen nach der Wende nicht leicht gehabt. Der große Aufschwung lässt noch auf sich warten. Doch einiges hat sich getan. Zwar ist die Entwicklung des Gewerbegebietes hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Aber die 1997 eingeweihte Dossehalle zeugt vom Optimismus der Wusterhausener. Langfristig wird Wusterhausen sicher auch mit seiner wald- und wasserreichen Umgebung für Berliner wieder mehr als ein "Geheimtip" sein.

Fachwerkhaus in Wusterhausen
Fachwerkhaus in Wusterhausen

Das Schicksal Wusterhausens ist es, ständig mit dem wesentlich jüngeren Königs Wusterhausen verwechselt zu werden. Die Wusterhausener können aber damit leben, denn sie wissen um die lange Geschichte ihrer Stadt. Und wenn sie ihre große Stadtkirche sehen, dann erfüllt sie der Gedanke mit Stolz: Dieses unverwechselbare Bauwerk prägt nicht nur die Silhouette, sondern auch das Selbstbewusstsein der Stadt, die immerhin vier Jahre älter ist als Berlin. Der Krieg hat die Stadt verschont. Damit blieb das alte Stadtbild weitgehend erhalten. Das bleibt nun als Verpflichtung. Das Erbe zu erhalten, ist kostspielig. Dass es gelingt, ist Aufgabe aller.


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Weitere Informationen

Offizielle Website der Stadt Wusterhausen (Dosse)


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