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Evangelische Kirchengemeinde Wusterhausen (Dosse)

Andacht aus dem Gemeindebrief
Eure Rede sei allezeit freundlich und mit Salz gewürzt. (Brief an die Gemeinde in Kolossä, Kapitel 4, Vers 6)

Liebe Leserinnen und Leser,

die Christen der Stadt Kolossä, gelegen in der heutigen West-Türkei, erhielten von Paulus am Ende seines Briefes diesen Rat:

„Eure Rede sei allezeit freundlich und mit Salz gewürzt, dass ihr wisst, wie ihr einem jeden antworten sollt.“

Die zweite Hälfte des Verses ist für den Monatsspruch leider weggelassen worden. Ob das Bibelwort zu sehr klingt nach „Rede nur, wenn du gefragt wirst“? Dabei meint es doch eher: „Sei bereit zu antworten, wenn du gefragt wirst!“

Im Zusammenhang des Bibelwortes geht es um Auskunft darüber, worauf wir hoffen und woran wir glauben. Darüber sollen wir „freundlich“ reden. Das Wort, das im griechischen Originaltext für „freundlich“ steht, erinnert an das Wort für „Gnade“. Man könnte also auch sagen: Rede gnädig vom gnädigen Gott! Erzähle menschenfreundlich vom menschenfreundlichen Gott - „mit Salz gewürzt“, denn Salz ist das, was Menschen brauchen und was die Speise gut schmecken lässt.

Vielleicht aber fühlen Sie sich gar nicht wie jemand, der über Gott und den Glauben Fragen beantworten kann. Vielleicht würden Sie lieber Fragen stellen als beantworten. Ich glaube, dass wir alle zugleich zu denen gehören, die Antworten geben können und die Fragen stellen wollen.

Schade ist es nur, wenn wir weder fragen noch antworten. Denn das würde bedeuten, in Sachen der Hoffnung und des Vertrauens sprachlos zu werden.

Neulich bin ich gefragt worden, wann es wieder einen Glaubenskurs oder etwas ähnliches gibt, wo man seine Fragen los werden kann.

Im Gemeindekirchenrat haben wir darüber beraten, wann für einen Glaubenskurs bzw. ein Gespräch über den Glauben und die Bibel ein guter Zeitpunkt wäre. Unter der Woche ist es für die Berufstätigen tagsüber unmöglich und abends ermüdend. Am Sonntag aber kommen wir ohnehin zum Gottesdienst zusammen. Dafür wurde der Sonntag vor langer Zeit vom römischen Kaiser Konstantin zum arbeitsfreien Tag erklärt: Damit die Christen Zeit haben, sich zu versammeln. Das kann dann bei uns so aussehen: Von 9.30 Uhr bis 10.30 Uhr feiern wir in der Kirche unseren Gottesdienst, und von 10.45 Uhr bis 11.45 Uhr kommen alle, die entweder Fragen oder Antworten haben, bei einem kleinen Imbiss im Pfarrhaus I zusammen. Das wird nicht jeden Sonntag funktionieren, weil ich ja auch noch auf den Dörfern Gottesdienst feiere. Aber etwa einmal im Monat wollen wir es probieren mit einem Gespräch oder Bibellesen oder Glaubenskurs am Sonntag Vormittag:

Sonntags nach dem Gottesdienst

25. Juni, 16. Juli, 30. Juli


Ich wünsche Ihnen ein frohes Pfingstfest!

Ihr Pfarrer Alexander Bothe

Kompletter Gemeindebrief

Den vollständigen Gemeindebrief können Sie hier im PDF-Format herunterladen.



Aktualisiert: 13.06.2017 Impressum