Homepage
 
Andacht
 
Aktuelles
 
Kalender
 
Musiksommer
 
Die Kirche
 
Die Orgel
 
Die Stadt
 
Downloads
 
Links
 
Kontakt
 
Evangelische Kirchengemeinde Wusterhausen (Dosse)

Aktuelles
Gemeindekirchenräte beschließen Vereinigung der Kirchengemeinden

Bericht von der GKR-Klausur am 28. April 2018

Welche Aufgaben haben die Kirchengemeinden des Sprengels Wusterhausen? Was sollte grundsätzlich bedacht sein, um im Tagesgeschäft die großen Linien nicht zu übersehen?

Um diesen Fragen nachzugehen, waren die Gemeindekirchenräte des Pfarrsprengels am 28. April im Kaland zu einem Klausurtag zusammengekommen. Es gibt drei Gemeindekirchenräte im Sprengel: Ein gemeinsamer GKR für Wusterhausen, Bantikow und Gartow, ein gemeinsamer GKR für Brunn und Schönberg-Tramnitz sowie ein GKR für Metzelthin. Alle zusammen haben 27 Mitglieder.

Der Klausurtag wurde von Bernd Neukirch und Stefanie Waetzoldt als Mitarbeitende des Amtes für kirchliche Dienste moderiert. Die Kirchenältesten haben zunächst zurückgeblickt: Was hat uns in den letzten 20 Jahren beschäftigt? Da war die Vakanz, die Sanierungen etlicher Gebäude, die Gründung der Kaffeestube, die Glaubenskurse, die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, der Start des KidsCamps und seit der letzten GKR-Wahl ein verstärktes Zusammenrücken der Gemeinden des Sprengels, Integration von Flüchtlingen – um nur beispielhaft einiges zu nennen. Kalandgottesdienste, Familienkirche und Predigtnachgespräch haben in den vergangenen Jahren die Gottesdienstkultur zu beleben versucht.

Bei der Frage, welche Aufgaben wir aktuell und in der Zukunft sehen, rückten einerseits weiterhin die Gottesdienste und das geistliche Leben in den Vordergrund. Wie kann es uns gelingen, Menschen zum Glauben einzuladen und schöne, inspirierende Gottesdienste zu feiern?

Daneben aber beschäftigt auch die Frage der Struktur des Pfarrsprengels: Ist es hilfreich oder eher hinderlich, drei separate GKR für sechs Kirchengemeinden zu haben, die mit sechs getrennten Haushalten bewirtschaftet werden, obwohl viele Bereiche der Gemeindearbeit gemeinsam verantwortet werden – wie zum Beispiel Dienste an Kindern und Jugendlichen, der Gemeindebrief, die Kirchenmusik und die Veranstaltungen, Gruppen und Kreise, die zwar in Wusterhausen stattfinden, aber von Menschen aus dem ganzen Pfarrsprengel wahrgenommen werden? Bei den Friedhöfen spitzt sich die Frage zu: Wäre es nicht sinnvoller, die Friedhöfe der Dörfer und den Stadtfriedhof gemeinsam zu bewirtschaften, damit die Gebühren auf den Dorffriedhöfen nicht zu sehr über die des Stadtfriedhofes angehoben werden müssen, weil dort nur so wenig Beisetzungen stattfinden?

Am Ende wurden die Kirchenältesten konkret:

1. Ab diesem Jahr feiern wir im Sommer gemeinsame Gottesdienste auch in Dorfkirchen. Am entsprechenden Sonntag findet in Wusterhausen kein Gottesdienst statt. Treffpunkt ist zur gewohnten Zeit um halb zehn an der Stadtkirche. Dann gehts gemeinsam in eine der Dorfkirchen, wo um 10 Uhr der Gottesdienst beginnt. Genügend Autos werden bereitstehen!

2. Ob vom guten Konzept der offenen Tür durch die Kaffeestube noch für weitere Bereiche der Gemeindearbeit gelernt werden kann, soll geprüft werden.

3. Gespräche mit dem Kreisjugendwart sollen geführt werden, wie die Jugendarbeit weiter gestützt und in der Gemeinde ausgebaut werden kann.

4. Eine gemeinsame Gebührenordnung für alle Friedhöfe des Sprengels soll erarbeitet werden.

5. Die Kirchengemeinden des Sprengels sollen rechtzeitig vor der GKR-Wahl 2019 vereinigt werden, so dass dann ein Gemeindekirchenrat für alle bisher noch sechs Gemeinden zuständig sein wird. Da nicht abzusehen ist, dass für alle GKR genug Älteste zu finden wären, ist dieser Schritt hilfreich. Und weil die Orte des Sprengels ohnehin eng zusammenarbeiten, ist eine gemeinsame Körperschaft mit einem Gemeindekirchenrat, einem Haushalt und einer Friedhofskasse sinnvoll.

Die neugebildete Kirchengemeinde braucht einen Namen. Das Kirchengesetz besagt, dass im Namen „Evangelisch“ und eine Ortsbezeichnung vorkommen muss.

Alle Gemeindeglieder sind eingeladen, Vorschläge für den Namen der neuen Kirchengemeinde zu machen! Die Gemeindekirchenräte des Sprengels werden in einer gemeisamen Sitzung am 28. August den Beschluss über den Namen fassen. Bis zum 20. August können Namensvorschläge im Gemeindebüro eingereicht werden!


Tansania-Partnerschaft

Uns hat eine E-Mail erreicht vom Schulleiter der von uns unterstützten Image Secondary School:  

Ich grüße alle und schreibe euch, dass es unseren Schüler, die von euch unterstützt werden, gut geht. Wir legen großen Wert darauf, dass sie fleißig sind und damit beweisen, dass ihnen die Bildung wichtig ist.

Ich schätze eure Hilfe sehr. Ihr erreicht die Armen und habt darin Anteil an einer großen Mission. Bitte leitet meine Wertschätzung für alle weiter, die sich am Schulfonds beteiligen. Ich bete, dass sie, die sie Jesus Christus dienen, lange leben. Auch bete ich für deren Einkommen und für die Erschließung weiterer Quellen.

Ich verbleibe in der Mission Jesu

Pfr. Dr. Ngogo“ (übersetzt aus dem Englischen)

Dank regelmäßiger Spender konnten weitere 3000,- € für den Schulfonds überwiesen werden.

 

Pastor Mhenga, der Superintendent unseres Partnerkirchenkreises Ilula, ist 65 Jahre alt geworden und in den Ruhestand gegangen. Auch ist er erkrankt und musste operiert werden. Inzwischen ist ein Nach­folger gewählt worden, der im Mai seinen Dienst angetreten hat: Pastor Galadia Mkemwa, bisher Pfarrer im Pfarrsprengel Image, in dessen Bereich auch die Image Secondary School liegt.

Pastor Ngogo ist vom Berliner Missionswerk eingeladen worden, im Herbst an einer internationalen Konferenz zum Thema Bildung teilzunehmen. Vor oder nach der Konferenz wird Gelegenheit sein, auch bei uns einen Besuch abzustatten.

Pfn. Michaela Fröhling, die inzwischen beim Berliner Missionswerk arbeitet, hat an der internationalen Missionskonferenz in Tansania teilgenommen. Sie berichtet:

Christsein, das ist Internationalität, das ist globale Geschwisterschaft

Erlebbar wurde genau dies auf der 13. Weltmissionskonferenz in Arusha am Mount Meru, die zum zweiten Mal in ihrer Geschichte auf dem afrikanischen Kontinent stattfand.

 

Weltmissionskonferenzen finden ca. alle 10 Jahre auf einem der Kontinente statt und gelten damit als eines der größten ökumenischen Treffen auf internationaler Ebene. Es reisten neben den protestantischen Vertretern Christen aus der römisch-katholischen Kirche, aus den orthodoxen, anglikanischen, evangelikalen und pfingstlerischen Kirchen an. Zur Delegation aus Deutschland gehörten dabei 40 Personen.

In Arusha wurde das Ziel des Weltrates der Kirchen fast erreicht: es sollten hälftig Männer wie Frauen sein, es sollte die Hälfte der Teilnehmenden aus dem globalen Süden kommen, es sollten 30% junge Menschen unter 30 Jahren sein.
Thematisch beschäftigten sich die Konferenzteilnehmenden intensiv mit Formen und Möglichkeiten der Nachfolge und erfuhren von den Referenten, wie in den jeweiligen Kulturen und gesellschaftlichen Situationen Nachfolge im Glauben an Jesus Christus möglich ist, ob es im säkularen Kontext ist oder im multireligiösen, ob unter autoritären Regimen oder in Demokratien. Zentral griff die Konferenz das Anliegen der letzten Weltmissionskonferenzen auf, dass Mission heute sich überall ereignet und nach überall hin passiert. Mission ist keine Privatangelegenheit, sondern kann höchst politische und gesellschaftsverändernde Konsequenzen haben, wenn die Christ*innen in der Nachfolge sich selbst in ihrem Leben durch den Glauben an Jesus Christus verändern lassen und damit auch ein Zeichen und Vorbild sind in ihrer Familie, in ihrer Gesellschaft.

Deutlich nehmen Weltmissionskonferenzen, so auch diese, die Bedeutung des gerechten Friedens in der Welt in den Blick, der nicht auf Kosten anderer geschehen soll, sondern Frieden und Gerechtigkeit für alle.

Damit sendeten die Teilnehmenden am Ende der Konferenz einen Ruf aus Arusha in die Weltgemeinschaft, der mit einem Gebet endete: denn diese internationalen Begegnungen fühlten sich bewegt und getragen vom ständigen Gebet, Lobpreis, Anbetung und in der Gewissheit, dass es letztendlich die Bitte an Gott ist, er möge mit seinem Heiligen Geist uns alle berufen zu verwandelnder Nachfolge.

Michaela Fröhling,

Referentin im Berliner Missionswerk

für den missionarischen Dienst der EKBO

Samstag, 13. Oktober 2018, 14 Uhr: Tansania-Gottesdienst in der Stadt­kirche mit anschließendem Bericht über die Image Secondary School durch den Schulleiter, Pastor Dr. Ngogo


Gospelchor

Gospelchor

Mein Name ist Stefanie Herde und ich singe seit der Gründung am 08.05.2017 im Wusterhausener Gospelchor „Gospel Friends“ mit. Hayan Kim, unsere Chorleiterin, hatte mit Flyern und Aushängen vor einem Jahr dazu eingeladen. Außer mir sind noch ca. fünf weitere Sängerinnen seit dem ersten Treffen im Mai 2017 dabei. Mit jeder Chorprobe kamen weitere Sängerinnen und Sänger dazu. Frau Kim studierte mit uns mehrere Gospellieder ein und hat nie den Glauben an uns verloren. „Wir schaffen das“, war ihre Devise.

Zum Nikolausmarkt im Dezember 2017 war es dann soweit: Wir hatten unseren ersten Auftritt in der Kirche in Wusterhausen. Mit Freude vernahmen wir die vielen positiven Rückmeldungen des Publikums. Außerdem lud uns Familie Behrend zu einem kleinen Weihnachtskonzert in ihre Scheune nach Nackel ein. Auch hier waren die Betreiber und Gäste sehr begeistert und sparten nicht mit Beifall und guten Worten.

Momentan sind wir ca. 25 Sängerinnen und Sänger und proben immer montags um 19.30 Uhr im Kaland in Wusterhausen. Wir freuen uns, wenn noch mehr dazukommen!

Seit Jahresanfang proben wir für unseren Auftritt beim Wusterhausener Stadtfest am 02.06.2018 um 17.00 Uhr in der Kirche St. Peter und Paul. Wir werden acht neue Lieder vorstellen. Alle Gäste des Konzertes dürfen also wieder gespannt sein!

Im April hat unser Chor nun auch einen Namen bekommen. Der Gemeindekirchenrat hat sich aus einer Reihe von Vorschlägen der Sänger und Sängerinnen für „Gospel Friends“ ausgesprochen. Anlässlich des bevorstehenden Konzertes und unseres Chornamen wurden durch Frau Kim T-Shirts angeschafft. So können wir uns noch besser als eine Gemeinschaft präsentieren.

Die Shirts wurden von der Kirchengemeinde Wusterhausen und der Fa. Oliver Herde finanziert. Dafür möchten wir uns hier noch einmal ausdrücklich bedanken! Wir freuen uns auf das Konzert und eine volle Kirche, denn dann macht es besonders viel Spaß aufzutreten. Ein großes Dankeschön möchten wir auch an unsere Chorleiterin Hayan Kim richten, die sich für uns so engagiert und nie den Mut und die Lust verliert, etwas Neues einzuüben, auch wenn es mal etwas länger dauert, bis ein neues Lied einstudiert ist.

Stefanie Herde, Metzelthin


Aktualisiert: 01.07.2018 Impressum