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Evangelische Kirchengemeinde Wusterhausen (Dosse)

Aktuelles
Kirchenmusik

Am 1. April begann Hayan Kim als Kantorin für die Südregion des Kirchenkreises (er umfasst die Sprengel Wusterhausen, Segeletz und Lögow, Neustadt, Zernitz, Breddin und Sieversdorf) mit Schwerpunkt in Wusterhausen. Sie ist vom Kirchenkreis zunächst befristet bis zum 31. März 2018 angestellt worden. In den Gottesdiensten im März hat sie bereits ausgeholfen, so dass sie einigen dadurch schon bekannt ist.

Hayan Kim

Hayan Kim ist im südkoreanischen Seoul aufgewachsen und gehörte dort zu einer großen evangelischen Kirche, in der sonntags mehrere Gottesdienste mit vielen Besuchern und Chören gefeiert wurden. Ihr Vater war Chorleiter der Gemeinde. Sie hat in Lübeck Kirchenmusik studiert, anschließend zunächst zwei Jahre in Hamburg und dann drei Jahre in Australien als Kirchenmusikerin gearbeitet.

Am 9. April wurde sie im Gottesdienst in der Stadtkirche in ihr Amt eingeführt.

Der Chor beginnt neu! Ab sofort kommt der Chor wieder zu regelmäßigen Proben zusammen. Jeden Donnerstag um 19.30 Uhr im Kaland kann man dazustoßen. Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen!

Auch einen Kinderchor bietet Frau Kim an und freut sich über viele Kinder, die mitmachen! Wer Interesse hat, melde sich bitte im Pfarramt!

Posaunenchor „Dosseblech“:
Der regionale Posaunenchor probt unter Leitung von Maren Schroeder in Sieversdorf. Kontakt über das Gemeindebüro.


Tansania-Partnerschaft

Foto Tansania

Mehrere hundert Schülerinnen und Schüler stehen auf dem Platz vor der Image-Schule und singen die Schulhymne. Dann drängt eine Schülerin nach vorne, stimmt ein Lied an, begleitet von drei Mädchen, die das Lied mit Tanz begleiten: „When Jesus say Yes, nobody can say No“ - „Wenn Jesus Ja sagt, wer könnte Nein sagen?“ Sie singt witzig und spritzig, untermalt vom Johlen und Lachen der Schulgemeinschaft. Es folgen noch etliche Lieder und akrobatische Turnvorführungen von barfüßigen Jungs auf hartem Lehmboden. Anschließend stellen sich mir die Lehrer persönlich vor, und Pastor Ngogo, der Schulleiter, zeigt mir stolz den Busch, unter dem die Bank stand, die vor 12 Jahren sein „Büro“ darstellte. Damals hatte er begonnen, die Schule aufzubauen. Sechshundert Schülerinnen und Schüler besuchen inzwischen die Schule in Trägerschaft unseres Partnerkirchenkreises.

Foto Tansania

Der Besuch der Image-Lutheran-High School war ein Schwerpunkt meines Besuches in Tansania Ende Januar. Anlass war die Verabschiedung von Bischof Dr. Mdegella in den Ruhestand. Ich lebte in der Familie eines jungen Pastors von Ilula und lernte die Gemeinden kennen, in denen die Kirchen regelmäßig aus allen Nähten platzen. In den Tagen nach der Verabschiedung zeigte mir Superintendent Mhenga, wo wir im Kirchenkreis bereits geholfen haben: Wir haben die Anschaffung des Land Cruisers für den Kirchenkreis und eines Motorrades für einen Pastor unterstützt, haben geholfen beim Bau eines Pfarrhauses und einer Kirche. Und aktuell versuchen wir, die Image-Schule zu unterstützen.

Foto Tansania

Sie hat sich in wenigen Jahren den Ruf als eine der besten Schulen der Region erworben. Die Atmosphäre in der Schule hat mich sehr beeindruckt. Die Kinder leben in einer christlichen Gemeinschaft und erhalten eine sehr gute Bildung – das Wertvollste, was es gibt.

Wegen der weiten Wege ist die Schule für alle ein Internat. Unterkunft, Verpflegung, Lehrergehälter, Schulbücher, Gebäude und vieles mehr muss finanziert werden. Dafür wird eine Schulgebühr von umgerechnet 50 € monatlich erhoben.

Für die Mutter der 15jährigen Loveness war dies nach dem Tod ihres Mannes nicht mehr möglich. So blieb Loveness mit ihren drei Geschwistern zu Hause. Als man das in der Image-Schule bemerkte, holte die Lehrerin sie zurück, war sie doch eine sehr gute und fleißige Schülerin. Die Schule übernimmt die Kosten einstweilen selbst. Loveness ist eines von 18 Kindern, die die Schulgebühren nicht bezahlen können und für die uns Pastor Ngogo um Hilfe gebeten hat.

Foto Tansania

Um diesen Kindern zu helfen, sammeln wir im Rahmen unserer Kirchenkreispartnerschaft Spenden für einen Schulfonds, aus dem Stipendien finanziert werden können. Eine Kommission des Kirchenkreises Ilula entscheidet darüber, welchen Kindern mit dem Geld geholfen wird.

Bitte helfen auch Sie! Jede Spende hilft. Besonders hilfreich sind Zusagen für regelmäßige Unterstützung, denn auch die Schule muss wissen, ob denn die Mittel zuverlässig zur Verfügung stehen. Wer in der Lage ist, monatlich 50 € zu spenden, kann einem jungen Menschen den Besuch an der weiterführenden Schule ermöglichen. Aber auch 20 € oder 10 € monatlich sind eine große Hilfe! Man kann sich zum Beispiel für ein Jahr verpflichten. Dann weiß der Kirchenkreis, wie viel er für den Stipendienfonds zusagen kann.

Foto Tansania

Wer Interesse an der Partnerschaftsarbeit hat, ist herzlich eingeladen zu den Treffen des Partnerschaftsarbeitskreises! Ansprechpartner sind Dorit Geu in Neustadt (033970 13265), Dorothea Bothe in Wusterhausen (033979 505588) und Henning Utpatel in Breddin (033972 40288). Gerne komme ich auch in Gemeinden, um mit Bildern und Filmen vom aktuellen Stand der Partnerschaft zu berichten!

Alexander Bothe

Kunst im Turm

„Here I stand“ - „Hier stehe ich“ (...ich kann nicht anders)

Nach dem berühmten Satz, den Martin Luther vor dem Kaiser beim Reichstag zu Worms 1521 gesagt haben soll, ist die diesjährige Ausstellung „Kunst im Turm“ benannt. Sie steht im Zeichen des 500jährigen Reformationsjubiläums.

Schautafeln zeichnen Leben und Wirken Martin Luthers und die Ausbreitung der Reformation nach. Daneben sind Ausstellungsstücke aus der Region zu sehen: Reste eines protestantischen Beichtstuhls, ein „gemeiner Kasten“, in dem Geld für die Kirche gesammelt wurde, Gesangbücher aus verschiedenen Jahrhunderten als Ausdruck protestantischer Frömmigkeit und mehr.

Die Ausstellung wird am 23. April im Anschluss an das erste Konzert des diesjährigen Wusterhausener Musiksommers (39. Orgelsommer) eröffnet. Das Konzert beginnt um 17 Uhr.

Das Wegemuseum und der Kulturverein haben eine Reihe weiterer Ausstellungen und Veranstaltungen zum Reformationsjubiläum geplant:

7. Mai - 24. Juni
"10 Gebote, der heilige Achatz und eine halbe Kirche"

10. September - 31. Oktober
Bücher aus 5 Jahrhunderten: Erstaunliche Bibeln und Erbauungsbücher aus dem Depot des Wegemuseums

Deutscher Evangelischer Kirchentag Berlin - Wittenberg

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Der Deutsche Evangelische Kirchentag wird vom 24. bis 28. Mai 2017 in Berlin und Wittenberg zu Gast sein. Er steht unter der Losung „Du siehst mich“ (1. Mose 16,13). Diese Losung vereint in sich das Wissen, dass Gott uns ansieht, und die Aufforderung, im Umgang mit Anderen genau hinzusehen. Ansehen bedeutet Anerkennen und Wertschätzen. Wegsehen ist Missachtung und Ignoranz.

In der Hauptstadt Berlin werden unter anderem der Zusammenhalt in Deutschland, Flucht und Migration, interreligiöser und interkultureller Dialog sowie der Blick nach vorn auf die nächsten 500 Jahre Protestantismus wichtige Themen sein. In Podien, Vorträgen und Workshops füllen bekannte und weniger bekannte Referentinnen und Referenten mit viel Publikumsbeteiligung die Inhalte mit Leben. Konzerte, Theater und viel Kultur, weitgehend von den Teilnehmenden selbst verantwortet, machen den Kirchentag – mit mehr als 2500 Einzelveranstaltungen – zu einem Festival zum Mitgestalten.

Eine Dauerkarte kostet 98 Euro, ermäßigt 54 Euro, Karten für Familien mit Kindern bis 25 Jahre kosten 158 Euro. Für Grundsicherungsempfängerinnen und -empfänger sowie ALG-II-Bezieherinnen und -bezieher oder Asylbewerberinnen und -bewerber gibt es eine Förderkarte für 26 Euro. In der Karte ist der Fahrausweis für Berlin und Potsdam enthalten.

Anmeldung unter www.kirchentag.de/teilnehmen

Der Kirchentag ist Teil der Feierlichkeiten zum 500. Reformationsjubiläum. Der Schlussgottesdienst des Kirchentages in Berlin – Wittenberg 2017 wird als großer Festgottesdienst des Reformationssommers in Lutherstadt Wittenberg gefeiert. Zu diesem Festgottesdienst sind nicht nur die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kirchentages eingeladen. Die Festgemeinde kommt aus allen Himmelsrichtungen zusammen, vor allem aus den sechs Kirchentagen auf dem Weg, die parallel zum Berliner Kirchentag in Leipzig, Magdeburg, Erfurt, Jena/Weimar, Dessau-Roßlau und Halle/Eisleben vom 25.bis 28. Mai 2017 stattfinden.

Kurz vor dem Kirchentag beginnt in Wittenberg die Weltausstellung der Reformation mit dem Titel „Tore der Freiheit“.

Weitere Informationen unter www.r2017.org

Bücher aus dem Feuer

Lesung

Am 10. Mai 1933 haben die Nazis Bücherverbrennungen durchgeführt. Als Aktion „wider den deutschen Ungeist“ loderten Feuer auf dem August-Bebel-Platz in Berlin sowie an 21 weiteren Universitätsstandorten.

Im Jahr des 500. Reformationsjubiläums erinnert das auch an die Verbrennung von Büchern Martin Luthers 1521 auf Befehl des Kaisers. Zuvor bereits hatte Luther die Bannandrohungsbulle des Papstes sowie Bücher seiner Gegner in Wittenberg verbrannt.

Bücherverbrennung ist ein Akt der Gewalt, gegen den die jährliche Aktion „Bücher aus dem Feuer – Lesen gegen das Vergessen“ ein Zeichen setzen will. Auch in diesem Jahr sind Bürgerinnen und Bürger in Wusterhausen eingeladen, sich zu beteiligen. Jeder kann einen Abschnitt aus einem der vielen 1933 verbrannten Bücher vorlesen. Die Liste der Autoren ist lang. In der Wusterhausener Bibliothek ist eine Auswahl von Büchern zusammengestellt.

Die Lesung findet am 10. Mai 2017 um 17 Uhr bei gutem Wetter auf dem Wusterhausener Marktplatz, bei schlechtem Wetter im „Alten Laden“ unter dem Wegemuseum statt.

Der Kulturverein lädt ein zum Osterspaziergang durch die Wusterhausener Altstadt mit Erläuterungen zur Stadtgeschichte und anschließendem Imbiss im Herbst'schen Haus. Treffpunkt ist der Kirchplatz nach dem Ostergottesdienst.



Kirchenkreis

Am 6. Mai kommt die Kreissynode des Kirchenkreises Prignitz zu ihrer Frühjahrstagung zusammen. Die etwa 115 Synodalen werden von Präses Christian Kirsch nach Wittenberge eingeladen. Er bildet zusammen mit Bärbel Oschmann aus Berlitt und Pfr. Lars Haake aus Sieversdorf das Präsidium, also den Vorsitz der Kreissynode. Die Synode besteht aus gewählten Ehrenamtlichen der Gemeinden, den Pfarrerinnen und Pfarrern sowie berufenen Haupt- und Ehrenamtlichen. Auf der Tagesordnung stehen die Jahresabschlüsse der noch getrennten Kassen aus dem Jahr 2015. Dies war auf den Frühjahr verschoben worden, weil die Herbstsynode mit den Wahlen der Gremien, dem Beschluss des Haushaltes und der Satzung und nicht zuletzt durch die Wahl der Superintendentin bereits sehr ausgelastet war. Auch die Wahl der stellvertretenden Superintendenten wird auf der Tagesordnung stehen.

Den Sprengel Wusterhausen werden Christine Leusmann aus Brunn, Bärbel Vojacek aus Gartow und Annemarie Scholtz aus Wusterhausen bzw. deren Stellvertreter sowie Pfr. Alexander Bothe vertreten.


Aktualisiert: 14.04.2017 Impressum